Störkörper · Bohrlochsondierung bis 30 m

Kampfmittelerkundung

Bohrungen zur Ortung von Bombenblindgängern, Bohrlochsondierung mit Fluxgate-Magnetometern bis 30 m, sicherheitstechnische Baubegleitung nach § 20 SprengG.

Bohrgerät im Schnee in der Hamburger HafenCity, Hafenkräne im Hintergrund
Kampfmittelbohrungen in der HafenCity

Bohrungen zur Ortung von Kampfmitteln

Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen in Norddeutschland wegen der weit verbreiteten Weichschichten oft in Tiefen, die von der Oberfläche aus nicht mehr detektiert werden können. Die Kampfmittelbohrung dient der Ortung solcher Abwurfmunition in der Tiefe – eine Aufgabe, die besondere Sorgfalt verlangt.

Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung bei Kampfmittelprojekten kleinerer und mittlerer Größe – von der HafenCity bis zur Elbchaussee, vom Neubaugrundstück bis zum Kaufhaus-Untergeschoss – bieten wir Ihnen eine auf Ihr Grundstück zugeschnittene Lösung.

Kampfmittelbohrungen

Wir bohren mit Hohlbohrschnecke, Endlosschnecke und Handdrehbohrung – je nach Zugänglichkeit und Untergrund. Bei der Hohlbohrschnecke wird die Verrohrung mitgeführt, sodass der Ringraum anschließend sorgfältig verfüllt werden kann. Auf Wunsch bringen wir hydraulisch erhärtende Abdichtungen fachgerecht ein.

Sondentechnik

Unsere Fluxgate-Magnetometer der neuesten Generation detektieren Störungen des Erdmagnetfelds, die durch ferromagnetische Objekte erzeugt werden. Gegenüber EMI-Detektoren haben sie eine höhere Detektionstiefe und eignen sich damit für vielfältige Anwendungen. Hohe Sensitivität und minimales Rauschen machen sie für die Kampfmittelsuche optimal – auch unter Hochspannungsleitungen, entlang von Zäunen, Pipelines und Bahngleisen.

  • Bohrlochsondierungen führen wir mit eigenem Gerät bis zu einer Tiefe von 30 m aus.
  • Unsere Sonden werden regelmäßig kalibriert. Jeder Sondenführer hat ein aktuelles Kalibrierprotokoll dabei.

Sicherheitstechnische Baubegleitung

Für das Verlegen oder Trennen von Ver- und Entsorgungsleitungen ist häufig eine Sicherung der Arbeiten durch einen Fachkundigen nach § 20 SprengG erforderlich. Auch hier unterstützen wir Sie mit qualifiziertem Personal.

Häufige Fragen

Wann ist eine Kampfmittelsondierung erforderlich?

Wenn die Kampfmittelauswertung für ein Grundstück einen Verdacht ergibt – in Hamburg und vielen Städten Norddeutschlands ist das vor Bohr- und Bauarbeiten häufig der Fall. Bombenblindgänger liegen in den norddeutschen Weichschichten oft so tief, dass sie von der Oberfläche nicht mehr detektierbar sind.

Wie funktioniert eine Bohrlochsondierung?

Wir bohren mit Hohlbohrschnecke, Endlosschnecke oder Handdrehbohrung ein verrohrtes Bohrloch und sondieren darin mit Fluxgate-Magnetometern bis 30 m Tiefe. Die Sonden erkennen Störungen des Erdmagnetfelds durch ferromagnetische Objekte, auch unter Hochspannungsleitungen oder entlang von Zäunen, Pipelines und Bahngleisen.

Ist Knut Rösch für Kampfmittelsondierung zertifiziert?

Ja – Zertifizierung Bau, Kampfmittelsondierung, Reg.-Nr. 7.02.0003. Alle Sonden werden regelmäßig kalibriert; jeder Sondenführer führt ein aktuelles Kalibrierprotokoll.

Was ist eine sicherheitstechnische Baubegleitung nach § 20 SprengG?

Beim Verlegen oder Trennen von Ver- und Entsorgungsleitungen in Verdachtsflächen muss häufig ein Fachkundiger nach § 20 Sprengstoffgesetz die Arbeiten sichern. Befähigungsscheininhaber aus unserem Team übernehmen diese Begleitung.

Rufen Sie an. Wir sind vom Fach.

Angebotsanfragen beantworten wir persönlich – mit Blick auf Ihren Standort, Ihre Aufschlusstiefe und Ihren Zeitplan.

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